Auf der anderen Seite des Planeten

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OL-Maskottchen bei den World Master Games

 

NEUSEELAND….welcher Globetrotter würde nicht gern einmal diese viel gepriesene Insel mit eigenen Augen sehen?

5 Planeten erfüllten sich diesen Traum und nahmen die Senioren-WM zum Anlass nach Down Under zu reisen. Doch erst nachdem wir drei Wochen lang die Faszination und Schönheit der Natur, die relaxte Freundlichkeit der Neuseeländer und die Sauberkeit nicht nur der öffentlichen Toiletten bestaunt hatten, gingen wir an den Start der WMOC 2017, die dieses Mal im Rahmen der World Masters Games mit knapp 28 000 Sportlern in 28 Sportarten in Auckland stattfand.

Wir waren sehr gespannt, was uns erwarten würde, nachdem wir eine gute Sprint-Model-Karte getestet hatten.

…..uns erwartete eine Sprint-Qualifikation, die es in sich hatte. Rund um den Epsom Campus der University of Auckland `kämpften` wir mit den vielen unterschiedlichen Ebenen zwischen den Gebäuden, die aus der Karte sehr schwer herauszulesen waren. Dennoch gelang es Helmut (H 65) und Gerd (H 55), sich fürs A-Finale zu qualifizieren. Am Finaltag lief es dann für die B-Finalisten Ute 7.(W 55), Frank 10.(M 55) und Andrea 15.(W 60) recht gut, wobei auch hier nach dem sehr gut zu belaufenden Albertpark nach einer Straßen-Tunnel-Querung wieder die Gebäude des City Campus in verschiedenen Ebenen auf uns warteten.

Nachdem die Sprintläufe von unserer Unterkunft, fast im Zentrum von Auckland, per Citybus gut erreichbar waren, standen für die Langdistanz- Wettkämpfe jeden Tag einstündige Auto- und Busfahrten in den Woodhill Forrest an. Ein Pinien-Waldgebiet mit Dünencharakter, dass sich nordwestlich von Auckland ca 40 km entlang der Tasmanischen See erstreckt. Dünenwald….da denkt jeder gleich an Ostsee….jaaa, so ähnlich war es auch, nur dass die Dünen etwas höher und die Höhen und Senken schwerer der Karte zuzuordnen waren, was die Bahnleger aber sehr oft forderten ;-). Kurz gesagt, es waren sehr anspruchsvolle anstrengende Strecken, die von dem einen oder anderen ihren Tribut forderten. Helmut kam damit von allen am besten klar und wurde am Ende wohlverdienter 14. im A-Finale von insgesamt 200 Läufern in der M 65.

Wenn man sieht, wieviele Läufer und Läuferinnen sich während der drei Läufe insgesamt einen mp (miss punched) `einfingen`, haben Gerd als 6. und Andrea als 9. im B-Finale sich doch auch recht wacker geschlagen.

01_Abschied von Neuseeland.JPGGern hätten wir noch zwei drei Wochen Inselurlaub angehängt, als es hieß, Abschied nehmen von Down Under.

Andrea Janus

03_Pflichtstrecke Gerd.JPG 06_Zielsprint Andrea.JPG 05_Zieleinlauf Ute.JPG

 

 

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