Bist du rüber oder außen rum?

GewässerDas war nach dem ersten Sprint bei den Görlitzer OL-Tagen eine oft gehörte Frage. Gemeint war ein kleiner Graben, der 2 Teiche verband. Rüber über den Graben? Trotz zwar dünner, aber schwarzer Umrandung? Wo doch der Veranstalter extra noch vor dem Lauf auf die ISSOM2007 hingewiesen hatte. Und wo doch in der Nähe auf einem Klappstuhl eine verdächtige Person saß und das Geschehen genau beobachtete? Viele haben den Sprung über das Gewässer gewagt, einige mit schlechtem Gewissen. Viele haben aber auch, teils fluchend, den über 1 min langen Umweg genommen. Und so wurde mit den entsprechenden Diskussionen die Pause bis zum zweiten Sprint etwas kürzer.

Der zweite Sprint fand dann in der Görlitzer Altstadt statt. Neben einem kurzen Abstecher über die Neiße gab es jede Menge kurze Passagen, vor allem im Stadtmauerbereich treppauf, treppab, vorbei an Brunnen und in Fahrrad-Keller mit Ziel auf dem Untermarkt beim Flüsterbogen. Von Flüstern konnte im Ziel keine Rede sein, denn die Görlitzer machten im Ziel mächtig Stimmung. Ein gelungener Sprint-Tag. Aus Radebeuler Sicht besonders gut: Angelina (1. D55) und Elke (3. D55).

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Beim Lang-OL am Sonntag bei den Buschschenkhäusern hat dann die Bahnlegung das Kunststück vollbracht, die Posten so kurz zu platzieren, dass trotz dichten Wegenetztes die Routenwahl selten auf Wege fiel. Der direkte Weg durchs Gelände war meist die sinnvollere Alternative.

Im WKZ, einem Schlaraffenland für Frutarier (es wurde fleißig Streuobst gesammmelt) konnten sich folgende Radebeuler besonders freuen: Phoebe (2. D14), Ute S. (1. D55), Petra (3. D55), Andrea (1. D60), Martin (2. H14), Erik (1. H16), Frank P. (1. H60), Talle (1. H70) und Udo (3. H70).

Text und Bilder: Jürgen Scheuermann / Frank Wiedenfeld

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