Deutsche Meisterschaft Sprint, Sprintstaffel und BRL Langdistanz

Am 02.06.2018 fand unter der Regie von Post SV Dresden die Deutsche Meisterschaft Sprint in Senftenberg statt. 21 Orientierungsläufer von Planeta trafen sich in der Georg Heinsius von Mayenburg Grundschule um anschließend in der Gartenstadt Marga vor allem ihre technische Form zu präsentieren. Die vielen, schmalen und verwinkelten Wege zwischen den Grundstücken verlangten volle Konzentration. Eine hohe Anzahl an Posten verlangte blitzschnelles Orientieren. Am besten gelang dies Robert Dittmann und Manfred Hickethier (1. Platz der H35 und H65). Angelina Kuleva holte den 2. Platz der D55 und auf Platz 3 kamen Robert Krüger in der H35 sowie Martin Scheuermann in der H18 (14 Sekunden vor seinem Bruder Erik). Die Eliteklassen gewannen Colin Kolbe vom TuS Lübbecke und Susen Lösch vom USV Jena. Planetas einzige Eliteläuferin schaffte Platz 18/39.

Fotos: Fred Härtelt

Nach einem Umzug des Wettkampfzentrums auf den Neumarkt von Senftenberg fand am Nachmittag eine Sprintstaffel statt. Planeta stellte 6 Staffeln. Die Elite Staffel schaffte Platz 13/32. Angelina konnte leider kurzfristig nicht daran teilnehmen und so entstand durch das Einspringen von Posts Annett die Planeta-Post-Freundschaftsstaffel, eine Wortschöpfung vom souveränen Sprecher Anton. Die drei D/H45 Staffeln belegten Platz 18, 20 und 25 von 28. Die beiden offenen Staffeln wurden leider disqualifiziert, denn auch am Nachmittag war volle Konzentration gefordert. Die Bahnen gingen durch den verwinkelten Stadtkern von Senftenberg, durch den offenen aber trickreichen Schlosspark mit Festung sowie durch ein Neubaugebiet, in dem am Ende läuferische Stärke abverlangt wurde.

Die Organisation beider Veranstaltungen war sehr gelungen!

Fotos: Konrad Tonn

Am anschließenden Sonntag fand noch ein BRL Langdistanz in Leippe in Sachsen statt. Das Endmoränengelände war von Kiefern und einem detailreichen Höhenprofil geprägt. Der Untergrund bestand zu großen Teilen aus Heidelbeerpflanzen und Bruchholz. 31 Planeten stellten sich den langen und durchs schwüle Wetter kräfteraubenden Bahnen. Helmut Härtelt schaffte in der H65 den Sprung aufs oberste Treppchen. Martin Scheuermann holte den Sieg in der H16. Robert Dittmann musste sich nur Ed Nash auf der 10,6 km langen H35 Bahn geschlagen geben. Erik Scheuermann und Gisela Tonn belegten den 3. Platz in der H18 und D60.

01Foto: Fred Härtelt
Text: K. Engelhardt

Ergebnisse

 

 

Advertisements

SM-Mittel-OL 12. Mai 2018 – OL-Planeten holen vier sächsische Meistertitel

Am vergangenen Samstag entschloss sich ein kleines Grüppchen von 10 Planeten, bei der diesjährigen Sächsischen Meisterschaft im Mittel-OL zu starten. Bei herrlichen Frühsommer-Bedingungen ging es bei Grosswig durch die Dübener Heide. Die Strecken hatten von der Länge her fast Sprintcharakter mit dem Unterschied, dass es meist querfeldein durch mittel bis schwer belaufbares Terrain ging. Der Bahnleger hat die Strecken geschickt so gelegt, dass nicht unbedingt das dichte Wegenetz zum Ziel führte.

Die vor allem Wurzel-belasteten Standorte erforderten ein hohes Maß an Aufmerksamkeit beim Anlaufen der Kontrollposten. Das verursachte u. U. bei dem einen oder anderen Ol-er ein Identifikationsproblem und kostete damit wertvolle Laufzeit.

Das erfolgreiche Resümee der Radebeuler Planeten sah zum Schluss wie folgt aus und sicherte damit für die Erfolgreichen die wohlgerühmte Eintrittskarte (zur Sportler-Gala des Landkreises):

  • Sächsischer Meister wurden Gisela Tonn- D60, Sigrid Wenzel- D65, Gerd Zimmermann- H55, Martin Weisbrich- H21 AK
  • Den 2. Platz belegten Andrea Janus- D60, Claudia Forkel- DirMS und Konrad Tonn- H65.
  • Jeweils einen 4. Platz belegten Frank Wiedenfeld-H55 und Matthias Forkel DirMS bzw. in der D55 Ute Wiedenfeld den Platz 5.

 

Ergebnisse

S. Wenzel

Forsteinsatz im sturmgeplagten Friedewald

Forsteinsatz

Am letzten Sonnabend trafen sich nun schon zum wiederholten Male über 30 Planeten zum Arbeitseinsatz der Orientierungsläufer im Wald der Wettinischen Forstverwaltung im Friede-wald. Treffpunkt war gegen 9.00 Uhr der Parkplatz am Bestattungswald am Kreyernweg in Radebeul-Lindenau. Entgegen der Wetterprognose gab es schon zu diesem Zeitpunkt Sonnenschein und angenehme Temperaturen, die uns später das Ausziehen unserer dicken Arbeitsjacken während der Arbeit ermöglichte. Kaum zu glauben, dass wir genau vor einer Woche noch bei tiefsten Wintertemperaturen und Schneetreiben unsere traditionelle Radebeuler Saisoneröffnung in unmittelbarer Nähe ausgerichtet haben.

Nach einer kurzen Einweisung in die zu erledigenden Arbeiten durch den Vorsitzenden der Wettinischen Forstverwaltung, Herrn Daniel von Sachsen, begannen wir gleich mit den Arbeiten. So wurden in einem bereits maschinell ausgeforsteten Waldgebiet, in dem zukünftig die Erweiterung des „Friedwaldes“ angedacht ist, der Wald von den bereits abgeschnittenen oder durch den Sturm abgebrochenen Ästen durch den Großteil der anwesenden Planeten beräumt. Einige Sportfreunde machten sich durch das Bereinigen der neu angelegten Wege von Laub und durch den Sturm abgebrochenen Ästen nützlich

Gegen Mittag ab 12.00 Uhr führte uns dann Herr Daniel von Sachsen noch durch das Areal des erweiterten Friedwaldes, erläuterte uns dazu sein aktualisiertes Konzept, informierte uns über die Dinge die sich seit unserem letzten Einsatz vor ca. zwei Jahren neu ergeben haben und beantwortete uns unsere zahlreichen Fragen. Wir erfuhren somit sehr interessante Dinge über den derzeit erfolgenden massiven Waldumbau, um zukünftig resistenter gegen solche Sturmschäden zu sein, wie sie Herwart und Frederike im Herbst bzw. im Frühjahr gerade hier im Friedewald, in Oberau oder im gesamten Erzgebirgsvorland angerichtet haben. Des Weiteren erfuhren wir, wo, wann der erste Isegrim in diesem Waldgebiet in jüngster Zeit gesichtet worden ist und dass Wildschweine sehr intelligent und lernfähig sein können

Orientierungslauf und Naturschutz gehören bei den Planeten zusammen. Seit Jahren besteht im Friedewald ein sehr gutes Verhältnis zwischen den Planeten und der hiesigen Forstverwaltung. So durften wir als Planeten in den letzten Jahren regelmäßig im Friedewald die verschiedensten OL-Wettkämpfe organisieren und durchführen. Im Gegenzug dazu zeigen wir mit dem Arbeitseinsatz, dass für uns Orientierungslauf, Naturschutz, Wild- und Waldpflege eine Einheit bilden und keine leere Wordhülse ist. In diesem Zusammenhang hoffen wir und sind diesbezüglich guter Dinge, das bis zum Herbst die Sturmschäden soweit beseitigt werden, das wir im September alle sächsischen Orientierungsläufer zu den sächsischen Staffelmeisterschaften, eine Woche vor dem DM/DBK-Teamwochenende hier begrüßen können.

Abschließend hat uns Fam. Tonn, analog wie vor zwei Jahren zu einem kleinen Imbiss zu sich nach Hause eingeladen, wo wir uns von den Anstrengungen des Vormittages wieder stärken und bei zahlreichen Gesprächen den Vormittag noch einmal Revue passieren lassen konnten.

Abschließend möchten wir uns auch auf diesem Weg noch ganz sehr bei dem Organisationsteam um Herrn Daniel von Sachsen und Konrad Tonn, der seit Jahren die Beziehungen zur Forstverwaltung pflegt, und seiner Familie, die uns so fürsorglich und liebevoll beköstigt hat, bedanken.

Gerd Zimmermann

 

 

Venedig bei Tag und Nacht

Zum 36. Mal fand in Venedig das Meeting Orienteering Venice statt. Die Ausrichter veranstalten jährlich Anfang November spannungsreiche Wettkämpfe innerhalb der Lagunenstadt.

Das Programm bot in diesem Jahr einen Model Event und einen Nachtsprint am Sonnabend, den 11. November 2017 und eine Mitteldistanz am Sonntag, den 12. November 2017. Auf Grund des hohen touristischen Aufkommens in Venedig auch im Herbst wurden die Starterzahl auf 1.000 begrenzt und die Läufe in die Abend- und Morgenstunden verlegt. Weiterlesen

Erfolgreicher Saisonhöhepunkt

Knapp 800 OL’er aus ganz Deutschland trafen sich am vergangenen Wochenende in der Nähe des verschlafenen Dörfchens Trampe nordöstlich von Berlin um die Deutschen Meister über die Langdistanz sowie die Sieger im Deutschland-Cup zu ermitteln. Mit dabei: 23 Teilnehmer aus unserem Verein, die die sehr gute Bilanz der vergangenen Jahre fortführen wollten. Weiterlesen

Geteilte Freude ist doppelte Freude

DSC08670.jpg

Dieser Weisheit konnte man beim Blick in die Gesichter der Podestbesteiger der am 16./17. September 2017 in Kindisch ausgetragenen Teamwettbewerbe in jedem Fall zustimmen. Hell war es auf der Lichtung der Rotkehlchen-Ranch von den strahlenden Gesichtern. Und die Freude steigerte sich noch, wenn es gelang, zu neunt das Gleichgewicht auf dem Podium zu halten. Weiterlesen

Unter Eseln

IMG_20170903_123230814.jpg

Eselshof Deutsch-Paulsdorf

Am ersten September-Wochenende lud der Orientierungslauf Görlitz e.V. zu den Görlitzer OL Tagen bzw. der sächsischen Meisterschaft auf der Langstrecke und der sächsischen Meisterschaft Staffel ins Wettkampfzentrum des idyllisch gelegenen Eselshof nach Deutsch-Paulsdorf ein.‎‎ Rund um die Erhebung des Friedersdorfer Bergs sollte es um die Spitzen-Platzierungen im Vorfeld der bevorstehenden Highlights der OL-Saison gehen. Weiterlesen

Sommertrainingslager in Schweden

 

IMG_1551

Vom 20. Juli bis zum 06. August 2017 fuhr der Sachsenkader in das Sommertrainingslager, welches dieses Jahr in Schweden stattfand. Bestandteil des Lagers war zu Beginn die Teilnahme an O-Ringen. Dieser fand im Värmland statt und hatte, im Gegensatz zum Vorjahr „nur“ ca. 13 000 Teilnehmer, ein riesiges Event war es trotzdem. Die fünf Etappen fanden allesamt in typisch skandinavischem Gelände, mit vielen Steinen, Kuppen, Sümpfen und verwirrendem Höhenbild statt. Weiterlesen

3-Tage-OL in der OL-Hauptstadt 2017

IMG_8229.JPG

Zu Pfingsten reisten über 23 Planeten nach Berlin, in die diesjährige unbestrittene deutsche OL-Hauptstadt, um das lange Wochenende bei drei wunderschönen durch den SV IHW Alex e.V. organisierten OLs zu verbringen. Immerhin wurden bzw. werden in diesem Jahr die Meister bzw. Besten im Nacht-, Ultralang- und Lang-Ol alle samt in der näheren Umgebung von Berlin gesucht.

Aber der Reihe nach. Am Sonnabend gab es zu Beginn einen Sprint durch den Volkspark Friedrichshain. Petrus meinte es schon an diesem Tag nicht besonders gut mit uns, denn so ziemlich zum Wettkampfbeginn 14.00 Uhr begann es zu regnen. Bahnleger Martin Weiterlesen